Präsentationsprüfung Ethik

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created 3 years ago by Pauline_Krieg
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updated 3 years ago by Pauline_Krieg
Subjects:
ethics
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GLIEDERUNG

Fallbeispiel Adam Mayer Clayton
Jetzige Situation in Deutschland
Risiken und Einschränkungen
Bewertung und Schlussfolgerung
Quellen

ADAM MAYER CLAYTON

- 27 jahre alter kanadischer staatsbürger

-aktive sterbehilfe in kanada legal ABER nicht für menschen mit psychischen krankheiten

- eigentlich ein fitter und aufgeschlossener mensch beweist wie zerstörend krankheiten sein können

- zeigt, dass noch immer an den gesetzen gearbeitet werden muss um alle menschen gerecht zu bleiben, besonders den schwachen und kranken

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  • SITUATION DEUTSCHLAND
  • Aktive Sterbehilfe: Durchführung lebensverkürzender Maßnahmen
    —> stark hilsbedürftige (gelähmte) benachteiligt --> IN DE ILLEGAL (Totschlag oder Tötung auf Verlangen)

Assistierter Suizid: Paragraph 217 StGB (1) Wer in der Absicht, die Selbsttötung eines anderen zu fördern, diesem hierzu geschäftsmäßig (wiederholt/regelmäßig) die Gelegenheit gewährt, verschafft oder vermittelt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.(2) Als Teilnehmer bleibt straffrei, wer selbst nicht geschäftsmäßig handelt und entweder Angehöriger des in Absatz 1 genannten anderen ist oder diesem nahesteht.

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--> schwierige rechtslage, eigentlich legal solange letzte todbringende handlung selbst durchgeführt wird, aber Berufsordnung der Bundesärztekammer & Unterlassung von Hilfeleistung

indirekte Sterbehilfe: Werden hohe Dosierungen von z.B. Schmerzmedikamenten benötigt

--> risiko durch überdosis patienten so töten nebensächlich da patient sich dem tod nähert

--> paradox da wenn wille geäußert wird Tötung nach verlangen also ILLEGAL UND STRAFBAR

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passive sterbehilfe: nicht ergreifen oder einstellen von lebensverlängernden maßnahmen --> in DE legal und oft durch patientenverfügung geregelt DIE JEDOCH NICHT IMMER EINGEHALTEN WERDEN

palliative care/sterbebegleitung: Versorgung des Patienten ohne Eingriff in dessen Sterbeprozess wie z.B. durch Betreuung/Besuche/allgemeine Verbesserung der Lebensqualität des Patienten

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  • POSITION DES ARZTES
  • Zumutung für Arzt/Helfer --> Schuldgefühlen & Gewissensbissen ihre Aufgabe nicht erfüllt zu haben —> Ärzte die sich für diese Prozedere bereiterklären sind sich der Schwere dieser bewusst
  • Angst beschuldigt zu werden nicht alle Maßnahmen ausprobiert zu haben, besonders durch Verwandte oder Gegner der Sterbehilfe, oder strafrechtlich verfolgt zu werden
  • Eid des Hippokrates/Genfer Deklaration des Weltärztebunds wird oft als ethische Richtlinie genannt —> nicht aktuelle Teile, wegen sterbehilfe auch änderung notwendig?
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EINSCHÄTZUNG DES PATIENTEN

  • Verwirrung des Patienten durch Geisteszustand bedingt durch Krankheit
  • Ausreichende Optionen ausprobiert, besonders im Falle von psychischen Erkrankungen einschließlich von Therapie und Medikation
  • Anstatt Alter sollte deren Entscheidungsfähigkeit und Kompetenz ausschlaggebend sein/evaluiert werden
  • ein Mensch denkt in einer ruhigen und kontrollierten Situation rationaler ---> spiegelt eher den willen wieder
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BENACHTEILIGTE GRUPPIERUNGEN

  • Druck auf alle Alten, Schwerbehinderten und Kranke nimmt zu von dieser Möglichkeit Gebrauch zu nehmen —> Beihilfe und Anstiftung zum Suizid jedoch schon seit langer Zeit straffrei, kein Anstieg feststellbar
  • nötige Richtlinien zur Vehinderung von Beeinflussung

PATIENTENVERFÜGUNG

  • Kompetenz vor Änderung einer Verfügung überürufen
  • Patientenverfügungen sollte ein ausführliches Dokument sein, Musterdokumente erstellt von qualifizierten personen
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  • Regelmäßige Aktualisierung der Patientenverfügung
  • Patienten sollten durch einen Arzt ausreichend informiert werden

ZITAT DENT

„Wenn ich mein Haustier in demselben Zustand in dem ich jetzt bin halten würde, würde ich strafrechtlich verfolgt werden. Wenn Sie gegen freiwillige Sterbehilfe sind, nutzen Sie sie nicht, aber nehmen Sie mir nicht das Recht sie zu nutzen.“

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SCHLUSSFOLGERUNG

  • „Schutz vor sich selbst“ verletzt die Autonomie, Autonomie als essentielles Recht der Menschenwürde
  • Menschenwürde (dignitas), angetastet durch unnötiges Leiden --> patient und angehörige leiden
  • Vermeidung von Leid und Schmerz
  • medizinische Fortschritte zögern die Lebenserwartung von vielen erkrankten Patienten sehr viel weiter heraus als zuvor. Neue Regelung notwendig?
  • Aktualisierung immer notwendig —> Hippokratischer Eid, Adam Mayer Clayton
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  • Jedes neue Gesetz birgt Risiken und Tücken mit sich deswegen --> neue regelungen und gesetze
  • Kriminalisierung der Suizidbeihilfe verhindert frühzeitige Hilfe für Suizidgefährdete

Kompetenz der Patienten wird unterschätzt

ärztliche kompetenz überschätzt --> fähigkeitüber das wohl anderer zu entscheiden, warum? (haben nicht wie patient leid erfahren)

ethische frage nicht nur medizinisch weshalb eine Teilhaben des Patienten unbedingt nötig

Der Arzt kann nicht immer als Wissender für das Wohl der Patienten eintreten da ein Arzt auch nicht Allwissend ist